Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR – Region Bayern-Süd

BFP-Gemeinde Jesus Haus Peiting Internes Sicherheitskonzept für den November 2020 

Stand: 04.11.2020 Gottesdienste und Kleingruppen z.Zt. von COVID-19 

Bestandteil dieses Konzeptes und seiner Ergänzungen / Updates sind die Schutzmaßnahmen des BFP (veröffentlicht am 01.05.2020, in der jeweils aktuellen Fassung), die bayerische Infektionsschutzverordnung in der jeweils aktuellen Fassung, derzeit vom 03.10.2020, (BayIfSMV)) die Verfügungen des Landkreises Weilheim und die Ergebnisse der MP-Konferenz mit der Bundeskanzlerin vom 28.10.2020. (MP-B-Kon) und deren Umsetzung in Bayern  Beschluss der Landesregierung vom 29.10.20, umgesetzt in der BayIfSMV vom 30.10.20. 

Aktuelle Situation: Aufgrund des faktischen Teil-Lockdowns ab dem 02.11.20, der Regelungen bezüglich der Corona Ampel in Bayern und der Aktualisierung des bayerischen Infektionsschutzgesetzes passen wir unser internes Sicherheitskonzept an. 

Dabei sind wir geleitet von § 32 Satz 1 des bayerischen Infektionsschutzgesetzes (BayIfSMV) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Art. 5 des Gesetzes vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1385) geändert worden ist, in Verbindung mit § 9 Nr. 5 der Delegationsverordnung (DelV) vom 28. Januar 2014 (GVBl. S. 22, BayRS 103-2-V), die zuletzt durch Verordnung vom 13. Januar 2020 (GVBl. S. 11) geändert worden ist. Daraus ergibt sich folgendes Schutzkonzept für Gottesdienste, Gruppen und Dienstbereiche / Arbeitskreise (Versammlung zur Religionsausübung) gemäß den allg. Verfügungen: 

Einleitendes Wesensmerkmal pfingstlicher Freikirchen ist, dass sie Gottesdienste feiern, die einen sehr persönlichen Bezug zu den Teilnehmern und der Teilnehmer untereinander herstellen. Dies ist mit einem hohen Maß an Kommunikation miteinander verbunden. Deswegen sind ONLINE-Gottesdienste zwar ein Hilfsmittel, aber kein Ersatz für Gottesdienste vor Ort. Gleichzeitig sind wir uns der Verantwortung bewusst, die Gemeinden mit dem Wiederbeginn von Gottesdiensten in der derzeitigen Situation für ihre Gemeindeglieder und Gästen übernehmen. 

Oben dargelegten Gedanken gilt es Rechnung zu tragen, wenn über Schutzmaßnahmen für die Durchführung für (freikirchliche) Gottesdienste nachgedacht wird. Weiterhin ist festzustellen, dass in der Regel Multi-Generationen-Gottesdienste durchgeführt werden. Hier gilt es, einzelne Personengruppen, z.B. Senioren, besonders zu schützen. 

Im Hinblick auf die Durchführung von Gottesdiensten stellen wir unseren Gemeindeleitungen die hier dargelegten Schutzmaßnahmen für Gottesdienste mit geordneten Teilnehmerzahlen anheim. 

Die Gemeinden des BFP sehen sich als Teil der Gesamtgesellschaft und nicht in einer Sonderrolle. Das bedeutet, dass die Gemeinden des BFP die Notwendigkeiten zur Eindämmung des Virus anerkennen und unterstützen. Gleichwohl muss es medizinisch verantwortbare Wege geben, die den religiösen Bedürfnissen und dem Grundrecht auf freie Religionsausübung (wozu insbesondere auch öffentliche Gottesdienste gehören) entsprechen und gleichzeitig die Bemühungen zur Eindämmung des Virus berücksichtigen. 

Dazu gehören nach derzeitigem Erkenntnisstand die Hygiene- und Abstandsregeln, die die Gemeinden des BFP berücksichtigen und einhalten werden. Darum geht es in diesem Schutzkonzept bezogen auf die Gemeinden des BFP. Der BFP ist eine kongregationalistisch verfasste Freikirche. Die Gemeinden sind teilweise rechtlich selbständig, teilweise rechtlich unselbstständig, doch in der Gestaltung ihres Gemeindelebens sind sie alle geistlich selbstständig. Selbstverständlich halten sie sich an die behördlichen und gesetzlichen Vorgaben. 

Dem dienen auch die Regelungen in diesem Schutzkonzept, das die Situation berücksichtigt, dass die meisten freikirchlichen Gottesdienste statt in großen Kirchenschiffen in verhältnismäßig kleineren Gemeindehäusern mit einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Gottesdienstbesuchern stattfinden.

Geltungsbereich

Alle Gemeinden des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR in der Region Bayern-Süd

 

 

Verantwortlichkeiten

Die Verantwortung für den Erlass und die Steuerung von Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in einer Gemeinde des BFP trägt die jeweilige Leitung der Gemeinde. Jede Gemeinde erhält neben den behördlichen Verordnungen dieses Schutzkonzept als Grundlage. 

Grundsätzliches

 • Es gelten die sog. AHA(L)-Regelungen. Diese werden im Rahmen dieses Konzeptes genauer erläutert. (basierend auf § 1 bis 3 des BayIfSMV)

o Abstand 

o Hygiene 

o Alltagsmasken 

o Lüften 

• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) ist in den Gebäuden der Gemeinde bei Anwesenheit von mehreren Personen durchgehend verpflichtend.

• Es ist ein Ordnungsdienst eingerichtet, der auf die Einhaltung dieser Maßnahmen achtet. 

• Personen mit offensichtlichen Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, etc.) haben keinen Zutritt zu Zusammenkünften im Sinne dieser Regelungen. 

• Bei der Umsetzung dieser Regelungen vertrauen wir auf ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Kooperation der Beteiligten. Personen, die aufgrund eines Verdachtsfalles in ihrem Umfeld auf das Ergebnis eines Corona-Tests warten, sind nicht zu Zusammenkünften im Sinne dieser Regelungen zugelassen. 

• Das Gebäude der Gemeinde gilt als kirchlicher Verantwortungsbereich, in dem die Hygiene Regelungen des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR durch diese speziell zugeschnittenen Regelungen der Gemeinde umgesetzt werden. Gottesdienste 

• Eine Übertragung der Gottesdienste findet statt. Sie sollte auch fortgeführt werden, wenn Personen im Gemeindehaus anwesend sein können - gerade um auch Personen nicht auszuschließen, die sich dem Risiko der persönlichen Begegnung nicht aussetzen wollen (z.B. aufgrund des Alters oder von Vorerkrankungen). 

• Für vulnerable Personengruppen (z.B. Senioren) wird das Ansetzen von separaten Gottesdienstterminen mit erhöhten Schutzmaßnahmen (z.B. Senioren separat von Kindern und in kleineren Gruppen) empfohlen. Dieser findet zurzeit um 10.00 Uhr statt.

 • Thema Musik & Gesang: Es sind maximal 3 Musiker gleichzeitig auf der Bühne, diese sind mit einer Plexiglasscheibe von den Gottesdienstbesuchern getrennt. Der Gemeindegesang findet nur mit Mundnasenschutz statt.

• Dem Wunsch nach Seelsorge und Segnung nach dem Gottesdienst wird nur unter den genannten Hygieneregeln nachgekommen. 

Zulässige Anzahl von Personen

• Im Gottesdienstraum stehen die Stühle in einem Mindestabstand von 1,5 bis 2 m nach links und rechts sowie nach vorne und hinten. Dabei ist auf die Berücksichtigung und Ausweisung von Verkehrswegen mit erhöhtem Abstand zu achten. Auch bei fest installierten Bänken ist zwischen den Sitzplätzen ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 m einzuhalten. Im gleichen Haushalt lebende Familienmitglieder werden nicht getrennt (z.B. spezielle 2er-Stuhlgruppen vorbereiten). 

• Die Anzahl der Personen, die an einem Gottesdienst teilnehmen dürfen, richtet sich danach, wie viele Sitzplätze nach den o.g. Abstandsregelungen bereitgestellt werden können. 

• Es besteht Anmeldeverpflichtung auf der Webseite Jesus Haus Peiting.net oder über WhatsApp unter 0173-8560528. 

• Zwischen Akteuren auf der Bühne und den Besuchern wird ein Mindestabstand von 4 Metern empfohlen oder eine Plexiglasscheibe. Der Abstand zwischen den Akteuren beträgt mindestens 1,50m. Abstandsregel und Verkehrswege 

• Körperkontakt vermeiden. 

• Auf mindestens 1,50 Meter Abstand achten, auch vor dem Hauseingang und beim Einlass. 

• „Pulkverhalten“ bei Betreten und Verlassen vermeiden: 

o Garderobe in der kalten Jahreszeit mit an den Platz nehmen. 

o Gespräche mit Abstand und vorzugsweise außerhalb des Hauses führen. 

• Ausweisung von Verkehrswegen, Ein- und Ausgang ist unterschiedlich 

• Sanitärräumlichkeiten: Aufenthalt mit max. 1 Personen 

• Grundsätzliches: 

o Von allen Besuchern von Veranstaltungen Gottesdienstbesuchern und Mitarbeitern werden die Kontaktdaten der für den Gottesdienst anwesenden Personen in einer Liste festgehalten. Nach der bestehenden Datenschutzverordnung werden die Daten sorgfältig aufbewahrt und nach vier Wochen gelöscht. 

• Für Personen ohne Internet und Gäste ist ein angemessenes Kontingent an Sitzplätzen reserviert. Sie werden beim Betreten des Gebäudes namentlich und ggf. mit Kontaktdaten erfasst, soweit diese nicht bereits in der Datenbank der Gemeinde vorhanden sind. 

• Alle Diensthabenden werden zusätzlich in die Liste eingetragen.

 • Die Gruppendaten werden nach vier Wochen gelöscht. Der Ordnerdienst registriert und vergleicht die Angemeldeten mit der Anwesenheitsliste. 

Mund-Nase-Bedeckung

• Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung (MNB – s.o.: Grundsätzliches) gilt in Gottesdiensten auch am Platz, auch während des Gesangs. 

• Ausgenommen davon sind alle am Gottesdienst Beteiligten (Pastoren, Prediger, Moderatoren sowie Musiker) ausschließlich während der Ausübung ihres Dienstes, sofern das Entfernen der MNB für den jeweiligen Dienst notwendig ist. 

• Die Alltagsmaske darf ebenfalls vorübergehend abgelegt werden bei Vortragstätigkeit oder Redebeiträgen mit Mindestabstand zu anderen Personen, zur Kommunikation mit gehörlosen oder schwerhörigen Menschen. 

• Der Ordnungsdienst weist Besucher nötigenfalls auf die Verpflichtung zum Tragen einer MNB hin. 

Sonderregelungen

Wir bitten um Verständnis, dass Menschen, die durch ärztliches Attest begründet, keine Maske tragen, derzeit nicht an Zusammenkünften im Rahmen der Gemeinde teilnehmen können. Wir verweisen diese Personengruppe auf unsere Online-Angebote.

Kaffee & Getränke

• Für den Zeitraum ab dem 02. November entfallen Kirchencafé und Begegnungszeiten vor und nach dem Gottesdienst, solange Gaststätten und Cafés nicht geöffnet sind. 

Lüftung

• Auf regelmäßige Durchlüftung des Saales wird geachtet, selbst wenn durch niedriger werdende Temperaturen dies für die Besucher Unannehmlichkeiten mit sich bringt. 

• Der Ordnungsdienst sorgt für die Umsetzung des Lüftens. 

Ordnungsdienst

• Dieser besteht aus mindestens 2 Personen, die auch die Besucher begrüßen. 

• Bei Bedarf wird eine weitere Person als „frei agierender Ordner“ eingesetzt. 

• Der Ordnungsdienstdienst achtet auf eine berührungsfreie Begrüßung. Die Teammitarbeiter sind auch Ordner und Platzeinweiser, ebenso nehmen sie eine Kontrolle der Anwesenheitslisten vor. 

• Die Ordner dürfen Hausrecht ausüben. Personen, die sich nicht an die Vorgaben halten, werden konsequent gebeten, das Haus zu verlassen.

• Anweisungen: Plätze von vorne her auffüllen. Saal durch die vordere Türe verlassen. WC-Besuche während des GDs minimieren. 

 

Hygiene und Reinigung:

• Desinfektionsspender stehen an den Ein- und Ausgängen zur Verfügung und sollen beim Betreten und Verlassen des Hauses benutzt werden. Weitere Spender sind im ganzen Haus positioniert. 

• Spender und Flüssigseifen in den Sanitärräumen werden regelmäßig kontrolliert. 

• Der Papier-Handtuchvorrat wird regelmäßig kontrolliert. 

• Schilder mit der Aufforderung und Anleitung zum Händewaschen hängen in den Sanitärräumen. 

• Im Gottesdienst verwendete Technik (Mikrofone, etc.) wird nach Ende des Gottesdienstes, bei Bedarf auch im Verlauf, sorgfältig desinfiziert. 

• Toilette und Küche nur einzeln zu betreten. 

Reinigung

• Die Gemeinde wird vom regulären Reinigungsdienst gereinigt, nach jedem Gottesdienst wird zusätzlich nach der Reinigungs-Checkliste durch den Ordner und Technikdienst (Mikrofone) gereinigt. Die Reinigung nach jedem Gottesdienst wird mit Unterschrift auf der Checkliste festgehalten, so dass der erfolgte Reinigungsdienste jederzeit nachvollziehbar sind.

Kollekte / Geldsammlung

 • Die Kollekte wird vorzugsweise bargeldlos eingesammelt, also digital oder durch Überweisung. Kollekten Körbe werden nicht durch die Reihen gegeben

Abendmahl

 • Wird z.B. auf Einzeltabletts (Unterteller) mit Abdeckung am Platz vor Gottesdienstbeginn bereitgestellt, nur Einzelkelche, Vorbereitung unter Beachtung der Hygienemaßnahmen. Nach dem Gottesdienst werden die Einzeltabletts durch einen Ordnungsdienst wieder eingesammelt und gereinigt. 

Kindergottesdienst

Ebenso Teil des Programms sind spezielle Gottesdienste für Kinder, da Kinder wesentlicher Bestandteil des Gemeindelebens sind. Die Teilnahme am Kindergottesdienst ist nur für eine bestimmte Anzahl Kinder und nur um 12.30 Uhr (bitte um Anmeldung) möglich. Es wird im Kindergottesdienst der Paragraph 20 der achten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eingehalten. Bitte den Anweisungen der Kindergottesdienstmitarbeiter folgen. Der Eingang zu den Kinderräumen erfolgt durch die Vordertür des Saales, der Ausgang (auch für den Toilettengang unter dem Gottesdienst, durch das Treppenhaus) für den Kindergottesdienst wird eine separate Anmeldeliste durch die Kindermitarbeiter geführt.

§ 20 Außerschulische Bildung, 1 Außerschulische Bildungsangebote sind vorbehaltlich speziellerer Regelungen in dieser Verordnung nur zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist; es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz. 2 § 17 Satz 2 gilt entsprechend. 3Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

 

Inkrafttreten, Gültigkeit BFP -Gemeinde Jesus Haus Peiting

 Sicherheitskonzept vom 01.05.2020, letztmalig aktualisiert und in dieser Form gültig ab 04.11.2020, Update 2| Diese Regelungen gelten mit sofortiger Wirkung und sind bis mindesten 30.11.2020 gültig, es sei denn, es ergeben sich veränderte öffentliche Verordnungen. Ihre Aktualität wird ständig überprüft.